Donnerstag, 4. November 2010

the black morrissey.


Manchmal lohnt es sich doch Konsorten wie Stereogum und Pitchfork ein bisschen Vertrauen zu schenken.
Hätte ich das in diesem Fall ein bisschen früher getan, wäre schon vor Wochen ein Post zu Twin Shadow auf dieser Seite erschienen.

Zu früh habe ich das Projekt von George Lewis Jr. als nächstes, zu ungerecht gehyptes Hipsterding abgetan.
Bis ich mir mal wirklich die Zeit genommen habe "Forget", das Debütalbum des New Yorkers richtig anzuhören.
Denn das ist richtig gut und trotz 80er Anleihen ohne Ende nie kitschig oder cheesy.
Als Referenzen dürfen gerne Bands wie How To Dress Well oder Wild Nothing herhalten, produziert wurde "Forget" von Grizzly Bear Mastermind Chris Taylor.

Die passendste Beschreibung die ich bis jetzt über Twin Shadow gelesen habe stammt aber von Youtube. Unter das Video von "Slow" hat jemand geschrieben:

"This man is the black Morrissey!"

 Und das kann man ruhig mal so stehen lassen.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Wolf und Ich.


Es gibt zugegebenermaßen schlimmere Fotos von Musikern als dieses hier.
Die Dame auf dem Foto heißt Nanna Øland Fabricius,  veröffentlicht ihre Musik unter dem Namen Oh Land und hat die besten Voraussetzungen den nervigen Lykke Lis und Ellie Gouldings dieser Welt den Rang abzulaufen.

Dabei kocht sie auch nur mit dem gleichen Zutaten wie die Anderen. 
Mit Synthesizern, Strophe und Refrain.
Und trotzdem wirkt ihre Musik nicht nur unheimlich catchy und leicht, sondern auch frisch und unbefangen.


Ihre Debüt-EP auf einem Majorlabel hat Nanna gerade veröffentlicht. 
Der stärkste Song hört auf den Namen "White Night" und macht in der Liveversion fast noch mehr Spaß.




Freitag, 29. Oktober 2010

Song des Tages #10


 Manchmal passiert es mir, dass ich selbst bei innig geliebten Platten einfach einen Song überhöre.
So auch bei Local Natives großartigem Erstwerk "Gorilla Manor", das jetzt mittlerweile schon mindestens ein gutes Jahr alt ist.

Zum Glück haben sich die fünf aus Kalifornien entschieden "Who Knows, Who Cares" als nächste Single auszukoppeln, sonst wäre das Lied zumindest für mich wohl für immer in der Versenkung verschwunden.

Das dazugehörige Video ist auch sehr schön anzuschauen und ein willkommener Ausgleich zum kalten Oktober: