20 Wye Oak // Civilian
In einer etwas gerechteren Welt wären Wye Oak mit ihrer Mischung aus Folk und Indie-Rock 2011 ordentlich durch die Decke gegangen. Immerhin der Titeltrack »Civilian« erntete die verdiente Aufmerksamkeit.
19 James Blake // Lindisfarne
Auch wenn der Hype mit den verstreichenden Monaten ein bisschen abflaute: James Blakes gleichnamiges Debütalbum ist ein wunderbarer Spagat zwischen unkonventionellem Pop und elektronischer Extravaganz. Bestes Beispiel ist »Lindisfarne«, das auf dem Langspieler noch aus zwei Akten besteht, in der gekürzten Version aber mindestens genau so strahlt.
18 Yuck // Suicide Policeman
Yuck sind der lebende Beweis dafür, dass die neunziger Jahre
musikalisch gar nicht so übel gewesen sein können. Auf ihrem Debüt
klingen die vier Londoner wahlweise mal nach Sonic Youth, mal nach Dinosaur Jr. Das ist vielleicht nicht besonders innovativ,
unterhaltsam ist es allemal.
17 Jamie XX // Far Nearer
Mit »Far Nearer« ist dem jungen Briten, hautptberuflich für die MPC bei The XX verantwortlich, der Dubstep-Track 2011 gelungen. Rhytmisch-vertrackt, melancholisch und trotzdem äußerst tanzbar.
16 Daughter // Youth
Gerade einmal vier Songs hat die britische Singer-Songwriterin Elena Tonra aka Daughter im scheidenden Jahr veröffentlicht. Alle von einer beeindruckenden Strahlkraft, die es unmöglich macht, sich der Stimme von Tonra zu entziehen. »Youth« ist das theatralische und perkussive Highlight der Wild Youth-EP. Wie eine etwas introvertiertere Florence Welch an einem nebeligen Sonntagmorgen.
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Montag, 26. Dezember 2011
Mittwoch, 8. Juni 2011
Song des Tages #24: Jamie XX - Far Nearer.
Auf den ersten Blick könnte man meckern, das hier sei natürlich nicht die Neuerfindung des Post-Dubstep-Rads.
Die gepitchten Vocals, die vertrackte Snare und der Karibiksynthesizer kommen schon bekannt vor.
All das klingt ein bisschen so, als hätte man Mount Kimbie, James Blake und Burial einmal ordentlich durch den Jutebeutel geprügelt.
Trotzdem hat "Far Nearer", die neue Single von Remixwunderkind Jamie XX Lieblingsliedqualitäten, weil der junge Brite sein Gespür für Melodie und Rhythmik perfekt in Szene setzt. So ist der Song melancholisch wie treibend und passt damit wunderbar auf die verschiedensten Stimmungen:
Die gepitchten Vocals, die vertrackte Snare und der Karibiksynthesizer kommen schon bekannt vor.
All das klingt ein bisschen so, als hätte man Mount Kimbie, James Blake und Burial einmal ordentlich durch den Jutebeutel geprügelt.
Trotzdem hat "Far Nearer", die neue Single von Remixwunderkind Jamie XX Lieblingsliedqualitäten, weil der junge Brite sein Gespür für Melodie und Rhythmik perfekt in Szene setzt. So ist der Song melancholisch wie treibend und passt damit wunderbar auf die verschiedensten Stimmungen:
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