Samstag, 3. Oktober 2009

Lass uns Freunde bleiben.

Es gibt manchmal bei Musik so diesen Moment in dem es -klick- macht. Wo man das vorher Gehörte vom "ganz nett" Status in den Himmel reißt und gar nicht mehr aufhören will zuzuhören. Das letzte mal ging es mir bei The National so, deren lakonische Schönheit ich leider erst entdeckt hatte, nachdem die damalige Deutschlandtour schon wieder vorbei war. Und was habe ich in den letzten Tage nicht schon geschimpft auf In This Light And On This Evening, die neue Platte der so geliebten Editors. Mit der ersten Single konnte ich mich noch gerade so anfreunden, vor allem weil es eigentlich eine typische Nummer der 4 Jungs aus Birmingham ist, die sich nur in neuem Songgewand zeigt. Aber der Rest? Schreckliche Depeche Mode Vergleiche fielen mir ein. Und eine Menge Kopfschütteln. Wie kann man nur? Was soll das? Und überhaupt. Und wie ich mich doch geirrt habe. In This Light And On This Evening, ist eine Platte, die ins Unendliche wachsen kann. Gerade weil sie auf den ersten Blick so atypisch wirkt, die Melodien vielleicht etwas vertrackter um die Ecke kommen und es auch Songs gänzlich ohne Gitarre gibt. Tom Smiths großartiger Barriton hält das Ganze nach wie vor zusammen, die Texte sind frisch und nicht minder hymnisch und vom morbiden Pathos der Band ist nichts verloren gegangen. Ganz im Gegenteil haben die 4 einen großen Fortschritt in punkto Songwriting gemacht und Interpol, die das gleiche Album 3mal geschrieben haben, mal locker mit großem Ideenreichtum überholt. Dieses Album braucht nicht 3 Durchgänge, bis es funktioniert. Wer Geduld mitbringt, wird wie ich vielleicht 8 brauchen. Bis es -klick- macht. Papillon (acoustic) :

Kommentare:

  1. [..]und Interpol, die das gleiche Album 3mal geschrieben haben, mal locker mit großem Ideenreichtum überholt.

    *hust**hust**hust* äh, ah, oh...also. nein. :)

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  2. ist natürlich nur reine provokation.

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  3. och ne.
    schon wieder verliebt.

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